Entscheidung für einen Neubau

UMZUG Förderkreis erwirbt für Diakoniestation Aarbergen-Hohenstein Grundstück in Holzhausen

HOHENSTEIN/AARBERGEN (sus) Die Diakoniestation Aarbergen-Hohenstein plant in Holzhausen einen Neubau. Der Förderkreis der Diakoniestation hat jetzt den Kaufvertrag für ein Grundstück unterzeichnet, wie Vorsitzender Hans-Lothar Becker auf Anfrage mitteilte. Der neue Standort liege an zentraler Stelle, mit guter Anbindung nach Michelbach und Breithardt.

Der Förderkreis werde der Diakoniestation das Grundstück baureif übergeben und ihr ein Erbaurecht einräumen. Die Diakoniestation werde dann als Bauherr auftreten. Ein erster Planungsentwurf liege vor. Nun wolle man so schnell wie möglich den Bauantrag auf den Weg bringen. Wenn alles nach Plan läuft, könnten die Schwestern im kommenden Jahr aus den bisherigen Räumen in der Alten Schule Holzhausen in den Neubau umziehen, schätzt Becker. Neben der Baugenehmigung ist auch eine formelle Genehmigung der kirchlichen Aufsichtsinstanz notwendig. Getragen wird die Diakoniestation Aarbergen-Hohenstein von einem Verband, dem alle evangelischen Gemeinden im Einzugsgebiet angehören.

Finanziert werden Bau und Grundstückserwerb Becker zufolge aus Rücklagen, die bereits seit Längerem zu diesem Zweck aufgebaut worden sind. So hat der Förderkreis in Absprache mit dem Finanzamt Gelder aus Spenden und Erbschaften für das Projekt zurückgelegt.

Ursprünglich sollte die Diakoniestation nach der im Rahmen der Dorferneuerung geplanten Sanierung in der Alten Schule bleiben. Die Entscheidung für den neuen Standort trägt nun auch der Tatsache Rechnung, dass die aktuellen Räume aus Sicht ihrer Nutzer für den Betrieb der Diakoniestation nicht sonderlich gut geeignet sind. Die Fläche von 120 Quadratmetern gilt als nicht ausreichend, die Dienstautos parken im Hof in zwei Reihen, es gibt keine Möglichkeit für eine Vergrößerung oder neue Angebote. Das soll sich im Neubau ändern. Ein großer Besprechungsraum soll künftig vielfältig nutzbar sein, sagt Becker, so dass dort beispielsweise auch Seminare für pflegende Angehörige oder ein Treffen mit Demenzkranken möglich wären. Dafür werden auch behindertengerechte Zugänge, Toiletten und Dusche geplant.

Bezug im kommenden Jahr geplant

Die Schwestern bekommen einen Extra-Raum, in dem sie in Ruhe ihre immer umfänglicher werdenden Dokumentationen erledigen können. Sie sollen im Untergeschoss Umkleiden bekommen und Ersatzmaterial von dort bequem in die Autos schaffen können, für die es künftig überdachte Stellplätze geben wird. "Die freuen sich schon drauf, dass sie im Winter kein Eis mehr kratzen müssen", weiß Becker.

Autorin: Susanne Stoppelbein, Aar-Bote, erschienen am 24.03.2017

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